Geht es um B2C-Botschaften, genießen Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen bei den Verbrauchern das größte Vertrauen. Mit 54 Prozent glaubt über die Hälfte den Werbemaßnahmen in Print-Publikationen, so der jüngste Vertrauensindex der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA). Mehr Vertrauen stecken Verbraucher nur in Empfehlungen von Bekannten oder Verwandten.

Wenig Glauben schenken Verbraucher dagegen Werbung im Rundfunk oder öffentlichen Raum. Gut 62 Prozent der Befragten misstrauen laut GPRA demnach Werbespots im Radio und Fernsehen, bei Litfaßsäulen und Plakatwänden sind es 61 Prozent. Das geringste Vertrauen erzeugt Internet-Werbung, rund zwei von drei Verbrauchern schenken Online-Anzeigen keinen Glauben (63 Prozent). Bei Nutzerbewertungen auf Online-Portalen sowie Unternehmensmagazinen hält sich der Anteil der Verbraucher, die diesen Botschaften vertrauen oder misstrauen, in etwa die Waage.

Für die Pressearbeit bedeutet dies, den Fokus nach wie vor auf Printmedien zu setzen, genießen Zeitungen und Zeitschriften doch das größte Vertrauen der Deutschen. Weiter genau beobachten sollte man jedoch die Entwicklung der Social-Media-Plattformen. Traut man den Nutzerzahlen, werden Facebook & Co. wohl an Bedeutung zulegen.

(Quelle: Horizont.net, 12. Dezember 2016)